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        <title>Composer, Musician, Producer &amp; Human Being - Waedi Gysi - ALLERGATIGS</title>
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        <description>Waedi Gysi: ALLERGATIGS</description>
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            <title>Abafahra Chords und Text</title>
            <link>http://waedigysi.ch/news.html#7</link>
            <description><![CDATA[<h1><span style="font-size: small;">ABAFAHRA&nbsp;</span></h1><br /><p><span style="font-size: small;"><em>Refrain und Intro:&nbsp;</em><em>dm / gm /</em><em>dm / Adur / dm 2x</em></span></p><br /><p><em><span style="font-size: small;">He waisch muesch aifach a chli abafahra</span></em></p><br /><p><em><span style="font-size: small;">A chli abafahra und n&uuml;t tua</span></em></p><br /><p><em><span style="font-size: small;">Aifach a chli abafahra</span></em></p><br /><p><em><span style="font-size: small;">Und gschmaidig blieba dazua</span></em></p><br /><p><span style="font-size: small;"><em>Strofe:&nbsp;</em><em>gm / dm /</em><em>Adur / dm ...Break</em>&nbsp;</span></p><br /><p><span style="font-size: small;">1. R&auml;nna, seckla, zuetexta, n&uuml;d verpassa, umastah</span></p><br /><p><span style="font-size: small;">Nai das m&uuml;emer jetzt nid ha</span></p><br /><p><span style="font-size: small;">Umahetza T&uuml;ra schletza</span></p><br /><p><span style="font-size: small;">D&rsquo;Nasa eifach voll</span></p><br /><p><span style="font-size: small;">Amne so na sch&ouml;na tag (Break beachten!)</span></p><br /><p><span style="font-size: small;">Refrain:&nbsp;<em>Muesch aifach a chli...</em></span></p><br /><p><span style="font-size: small;">2. Uma hanga, uma tschila numa bl&ouml;d uma tissa</span></p><br /><p><span style="font-size: small;">Numa gnuss kai verdruss</span></p><br /><p><span style="font-size: small;">Z&rsquo;viel um d&rsquo;Ohra, z&rsquo;fuul zum ufstah</span></p><br /><p><span style="font-size: small;">Usbr&auml;nnt m&uuml;ed und schlapp</span></p><br /><p><span style="font-size: small;">Amne so ne sch&ouml;na Tag</span></p><br /><p><em><span style="font-size: small;">Refrain:&nbsp;Muesch aifach a chli...</span></em></p><br /><p><span style="font-size: small;">Instrumentalteil</span></p><br /><p><em><span style="font-size: small;">Refrain:&nbsp;Muesch aifach a chli...</span></em></p><br /><p><span style="font-size: small;">3. Weichi chn&uuml;, s&rsquo;verschlaht dr d&rsquo;Stimm</span></p><br /><p><span style="font-size: small;">As liet dr ufem Maga</span></p><br /><p><span style="font-size: small;">D&auml; Stress m&uuml;emer jetzt nid ha</span></p><br /><p><span style="font-size: small;">As laht dr kai ruah</span></p><br /><p><span style="font-size: small;">Lasch alles links la stah</span></p><br /><p><span style="font-size: small;">A d&auml;m wundersch&ouml;na Tag&nbsp;</span></p><br /><p><em><span style="font-size: small;">2 x Refrain:&nbsp;Muesch aifach a chli...</span></em></p>]]></description>
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            <title>Abafahra Presse</title>
            <link>http://waedigysi.ch/news.html#6</link>
            <description><![CDATA[<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: 'book antiqua', palatino, serif;">Mit Musik das Eis brechen W&auml;di Gysi war mal Profi-Eishockeyspieler beim EHC Arosa, heute singt er mit der Berner Band Tonight &amp; Only im B&uuml;ndner Dialekt "Abafahra". Es ist schon das vierte Album mit einer bunten Stilvielfalt wie Manu Chao, das schnell Gl&uuml;ckshormone beim H&ouml;rer bescherrt, den die Leichtigkeit mit der Irene Schmidlin am Akkordeon, Brigitt Rieder am Cello, das Schlagzeug von Fredi Fl&uuml;ckiger, Annatina Eschers Kontrabass, die S&auml;nger W&auml;di Gysi und Michael Morris begleiten hat Gassenhauercharakter f&uuml;r alt und jung ohne oder eben gerade deshalb perfekt klingen zu wollen. Das Handgemachte der Songs, der B&uuml;ndnerdialekt haben etwas Skurriles und suggerieren im Kopf das Fahren durch Kulturen im fahrenden Wagen, das wirkt entspannend. J&uuml;rg Kilchherr, Trendmagazin Redaktion Bern Dezember  Diese Lieder bleiben im Kopf h&auml;ngen Mit Abafahra kommt Tonight &amp; Only am dichtesten an ihren musikalischen Kern heran. Der Mundartgesang, der trockene Gesamtsound, die sch&ouml;ne nat&uuml;rliche Atmosph&auml;re durch Cello und Akkordeon, alles f&uuml;gt sich auf diesem Album zum bisher deutlichsten Statement zusammen. Der Song Abafahra hat eine ganz besondere Qualit&auml;t: Man wei&szlig; eigentlich gar nicht so genau, aus welchen Elementen das St&uuml;ck besteht, aber es bleibt einfach sofort im Kopf h&auml;ngen! Heli Schneider, blacklisted records, Hamburg DRS 3 - Abafahra  Ganze B&uuml;ros singen den Song schon im Chor. Ein einfaches Lied f&uuml;r einen sch&ouml;nen Sommer, das war die Idee des B&uuml;ndners W&auml;di Gysi (50). Der schr&auml;ge Song spaltet - typisch f&uuml;r einen Sommerhit - die DRS 3-Nation: Die einen vermuten "Alt-Hippies nach dem dritten Joint" dahinter, die anderen drehen das Radio auf: F&uuml;r drei Minuten Aus-Zeit in einer immer gestressteren Welt. Peter Walt, DRS 3  Tonight and Only: Der heimliche Sommerhit &laquo;Abafahra&raquo; Claudia Salzmann, Bernerzeitung.ch  REVIEW: TONIGHT &amp; ONLY &ndash; ABAFAHRA Es ist nicht unbedingt ein G&uuml;tesiegel, wenn im Begleittext eines Albums speziell betont wird, dass der Interpret ein ehemaliger Spitzensportler sei. Im Fall des Ex-Eishockeyspielers W&auml;di Gysi ist Skepsis jedoch fehl am Platz. Der B&uuml;ndner geh&ouml;rt seit Jahren zur Berner Szene, hat sich im Jazzbereich einen guten Namen gemacht und den Berner Filmmusikpreis gewonnen. "Tonight &amp; Only" ist sozusagen Gysis Popprojekt. Mit hochpoliertem, aber letztlich nichtssagendem Radiopop hat die Musik von Tonight &amp; Only allerdings nichts gemeinsam. "Abafahra" schielt nicht auf Radiotauglichkeit, Verkaufszahlen oder Trends. Hier gibt es keine Zielgruppenanalyse oder ein ausgefeiltes Marketingkonzept, sondern einfach nur Musik irgendwo zwischen Mundartpop &agrave; la Patent Ochsner, weltgewandtem Folk und traurigem Chanson. "Abafahra" rumpelt an allen Ecken und Enden, verspr&uuml;ht dabei den hemds&auml;rmligen Charme des Unperfekten und w&auml;rmt die Seele wie ein Kafi Schnaps an einem eisigen Wintertag. Burner Magazine, Online Musikmagazine f&uuml;r die Schweiz  Mein pers&ouml;nlicher Sommerhit 2009 Ja das Lied wird in DRS3 rauf- und runtergespielt. Aber ich finds momentan einer der besten Tracks, die ich so jeden Tag im Radio h&ouml;re. Abafahra von Tonight &amp; Only. Da es noch keinen Part 2 von Feria In Guantanamo gibt, ist dieser Song mein pers&ouml;nlicher Sommerhit 2009 aus der Schweiz. DJ LKB - Musiktipps  Brechstangenartig aufgedr&auml;ngt Der heurige Sommer hat im Produzieren eines einhellig anerkannten Sommerhits wieder einmal derart kl&auml;glich versagt, dass am Ende jede Radiostation ihre eigne Hymne f&uuml;r die warme Saison erk&uuml;ren konnte. Dabei hat sich der Song einer Band fast schon brechstangenartig aufgedr&auml;ngt, die bis anhin mit dem Schreiben von Hits nicht viel am Hut hatte: &laquo;Abafahra&raquo; von der Berner Combo Tonight &amp; Only b&uuml;ndelte s&auml;mtliche Ingredienzen, welche die Programmverantwortlichen hiesiger Radioanstalten zum Vertonen des Sommers als geeignet erachten: Ein Schuss Sunshine Reggae, locker federnder Lumpenliedchen-Charme und ein Text, der zum Dolce far niente r&auml;t. Barbara, <a href="http://www.filztraum.ch">www.filztraum.ch</a>  Die Platte &laquo;Abafahra&raquo; der Berner Combo Tonight &amp; Only vers&uuml;sst den Herbst mit sonnigen Melodien. Nun liegt das Album zum Sommerhit vor &ndash; es heisst ebenfalls &laquo;Abafahra&raquo; und es ist von &auml;hnlich einfachem, beileibe nicht unsympathischem Gem&uuml;t. W&auml;di Gysi, der einstige Eishockey-Profi, Free-Jazz-Aktivist und Gitarrist der interkontinentalen Gruppe Pale Nudes, &uuml;bernimmt dabei als S&auml;nger beim Hauptharst der Lieder das musikalische Zepter und scheint bestrebt zu sein, sich m&ouml;glichst weit weg von seinen fr&uuml;heren wilden musikalischen Wagnissen zu bewegen. Ihren Charme ziehen diese Lieder aus ihrer musikalischen Unverbl&uuml;mtheit, ihrem rumpeligen Wesen und einem sonnigen Gem&uuml;t, das selbst den Herbst &uuml;berdauern k&ouml;nnte. Ane Hebeisen, &sbquo;Der Bund&rsquo;  Abafahra, CD-Taufe, B&auml;ren Buchsi, 16. 10. 2009 D&auml; Fr&uuml;elig hani ufzmau es MP3-Demo im Mailiigang gha, hurti drufklickt, bi grad im Seich gsy wi ne Moore ... &laquo;Abafahra, eifach e chli abefahre ...&raquo;: Holy Shit, das wird e Summerhit! I has grad sofort gw&uuml;sst. U ha em W&auml;di zrugggmailet: n&uuml;mmeh dran mache, grad useg&auml;h, grad esoo, mit dere Plastig-Gitarren u d&auml;m verchuttete Manu-Chao-Charme. L&auml;ckmiramarsch, das git e Hit! S geit mir jetz imfau nid drum z bhoupte, i heig nen entdeckt. Nei, chabis, d&auml; Song het sech s&auml;uber entdeckt. U nat&uuml;rlech isch er dr Schwizer Summerhit worde, heiss gliebt, abgrundt&ouml;if ghasset &ndash; het polarisiert wieds Tier, niemer chaut glah, gnau soo, wies f&uuml;r ne Hit muess sy. Wed uf youtube d Komment&auml;r geisch ga l&auml;se, str&auml;hlts der hingere. &laquo;D&auml; hu&auml;r&auml; verdammt&auml; huar&auml; Mischt, i hasse das Lied, l&ouml;sch das, schmeiss weg ...!&raquo;, het di Tagen eine ichegschribe, voll aggro. U me w&uuml;rd em am liebschte s&auml;ge: Ey, easy, eifach e chli abefahra ... Hinech toufe mer ds Album, wo zu d&auml;m Lied gh&ouml;rt u viu meh isch als eifach ds Album zum Lied. Alli angere Songs n&auml;hme d&auml; Esprit uf, tragene witer, u f&uuml;r aui gilt, was f&uuml;r ds Titust&uuml;ck, &laquo;Abafahra&raquo;, ggulte het: esoo huere schamlos! Esoo schamlos sy di Tonight &amp; Only worde, ke Angscht meh vor Romantik, &Uuml;bermuet unem schiere Gl&uuml;ck, ke Angscht, s ch&ouml;nnts irgend&ouml;pper kitschig oder drn&auml;ben oder billig oder soubl&ouml;d finge. Esoo huere schamlos! Drum geits ja teeunen oso grausam uf d N&auml;rve. U drum gfauts mir eso. Die Schamlosigkeit ligt ja einglech scho im Name: Tonight &amp; Only heisst Hie u jetz, nume f&uuml;re Mom&auml;nt, f&uuml;dleblutt u ungschminkt u wies grad chunnt ... Ihrer Qualit&auml;te hei Tonight &amp; Only scho geng gha, das Unufgregte, d&auml; Muet zur Melodie, das bi sich s&auml;uber blybe, o we me mit Rhythmen u Sounds vo rund ume Globus flirtet, das Erwachsne. Der &laquo;Bund&raquo; het mal gschribe: &Uuml;30-Popul&auml;rmusik. Aber was heisst hie &Uuml;30? Afangs Jahr sy mer ja am 50igschte gsy vom W&auml;di. Geburi live uf der B&uuml;hni ... u uf dere B&uuml;hni, ir Dampfzentralen ischs gsy, uf dere B&uuml;hni isch esoo ne Wermi gsy, das het mir dermassen imponiert, das Musiziere, di M&ouml;nschlechkeit, das Z&auml;mesy, niemer dr Star, aui g&ouml;nne den angeren aues, d Amy Denio isch iigflogen us Seattle, au die Charaktere, hei eifach z&auml;me Musig gmacht, heis guet gha. Niemerem n&uuml;t m&uuml;esse bewiise, eifach dr Ougeblick fiire! Drum het mi di n&ouml;ii Platte n&uuml;mm &uuml;berrascht. Si isch vom gliiche Geischt ttreit, u eis chanech verrate: S het im Fau no meh Hits druff &ndash; &laquo;chumm mir putzed h&uuml;t d Wohnig nume besarain ...&raquo; Me meint ja geng, ds Klischee vom liidende K&uuml;nschtler stimmi &auml;be: Numen eine wo s ihm himmutruurig g&ouml;ng, numen einen im Dr&auml;ck, im El&auml;nd, ch&ouml;nn di ganz grosse Songs schribe! U jetz ch&ouml;me die da u singen &ouml;ppis vo &laquo;... usglfippt vor luter Gl&uuml;ck!&raquo; Dene geits guet, gopf! (We sy nid grad vor luter &Uuml;bermuet mitem Mountainbike sy uf d Schnurre gfloge ...) Mou, dene geits guet. Aber, hey, das macht n&uuml;t. Dr W&auml;di u sini L&uuml;t hei eifach di Musig gmacht, wos ne drum isch gsy. U das darf men im Fau. &laquo;Dini Hut wetti gsp&uuml;re, dur d Haar wetti striiche ganz lisli, kais Reh versch&uuml;&uuml;che ...&raquo; Sch doch schiisegau, we dr Text t&ouml;nt wi vor Francine Jordi. &Auml;r isch n&auml;mlech nid so gk&uuml;nschtlet, er isch stimmig, er hett m&uuml;esse sy. Spiut doch ke Rolle, was d L&uuml;t d&auml;nke. I gloub, der W&auml;di, wo ja chli der musikalisch Leiter vo d&auml;m Orchester isch, dr W&auml;di het sech &auml;ndg&uuml;utig emanzipiert vo irgend welchne szenige Zuegh&ouml;rigkeite, vo Vorbilder u guet gmeinte Ratschleg &ndash; u vor auem vo sich s&auml;uber. Ds Amerika w&uuml;rde si s&auml;ge: He&rsquo;s come a long way ... Di Gschicht &ndash; u verzeue jetz stellvertr&auml;tend em W&auml;di sini &ndash; isch imfau nid normau: Hockeyprofi u Jazzsch&uuml;eler ufzmau, das isch vor u nach ihm kene gsy. N&auml;r en Impro-Gr&ouml;ssi, m&uuml;glechscht usgfauen u kabutt u schreg u atonal hetts m&uuml;esse t&ouml;ne. Er het w&auml;utwyt e Ruef gha. U jetz macht d&auml;&auml; so liebi Liedli? Yeah! D&auml; macht eifach, was er Gluscht het, u me gh&ouml;rt, dass ers g&auml;rn macht. Nid nume fr&uuml;sch vor L&auml;bere w&auml;g, nei, fr&uuml;sch vom H&auml;rz, zmitts us der Seeu! Dasch vilech n&uuml;mm Musig, wo de Kulturbeamte vor Pro Helvetia enorm f&ouml;rderigsw&uuml;rdig erschiint, ke Musig, wo d Wichser uf de Kulturredaktione usgfauen u d&uuml;regheit gnue finge, f&uuml;r z r&uuml;ehme, di syg im Fau genial &ndash; i weiss, wasi s&auml;ge, bi lang gnue eine vo dene Wixer gsy ... Nei, das isch eifach Musig us Fr&ouml;id, us L&auml;besfr&ouml;id &ndash; u we sech eine nid laht la astecke, de heter es Problem. Zum B&uuml;ndnerd&uuml;tsch, W&auml;utsch u Itali&auml;nisch vom W&auml;di gh&ouml;rt nat&uuml;rlech em Michael sis &Auml;nglisch, ds sch&ouml;nschten Anglisch, wo me ir Schwiz cha gh&ouml;re, u i ch&ouml;nnt jetz s&auml;ge, die zwee syg &auml;be Lennon/McCartney vom Schwizer Pop, aber, shit, de m&uuml;esst i am &Auml;nd s&auml;ge, wele jetz der Lennon u wele der McCartney sig ... Nei, das isch &auml;be Teamwork. U so verschiede di Songs sy, so ne vertroute Tonight &amp; Only-Klang hei si &auml;ben aui z&auml;me, so ne Sound wi ne Wulledechi, wome sech jetz, wo d N&auml;cht ch&auml;uter w&auml;rde, g&auml;rn dermit iiliiret. Ds Geilschten ir Musig isch ja einglech es Trio. Jimi Hendrix Experience ... Nirvana ... Beastie Boys ... No geiler isch als Formation isch im Grund gnoh nume ... ds dopplete Trio: ds Sextett. Vor allem, wes de vom ... Dings ... vom Sex ... also vom Gschl&auml;chtlehe h&auml;r d&auml;rew&auml;&auml; usglichen isch wie Tonight &amp; Only: d Irene, d Annatina und d Brigitt &ndash; dr W&auml;di, dr Michael, dr Fredi. Dasch gloub ke fuule Spruch, we me seit, me gh&ouml;ri dere Band ihri Wiiblechkeit aa. Nei, Gielen u Modi, dir m&uuml;esst nech nid sch&auml;me f&uuml;r &ouml;ii &laquo;Belle Vie&raquo;, f&uuml;r die L&auml;besfr&ouml;id u die Musizierluscht. I gratuliere h&auml;rzlech! U &ouml;ppis hani no w&ouml;ue s&auml;ge, ohni jetz ufem Alter w&ouml;uen umezriite. Aber i ha vor m&auml;ngem Jahr mau gschribe, dr Gysi gs&auml;ch &auml;uter us, aus er syg &ndash; w&uuml;u er denn sini L&auml;sebr&uuml;uen irgendwie zvorderscht uf der Nase het treit winen aute Prof&auml;sser. Sider chani lengschtens s&auml;uber n&uuml;mm Zytig l&auml;sen ohni L&auml;sebr&uuml;ue, u so, wieni dr W&auml;di voletscht erl&auml;bt ha, w&uuml;rkt er j&uuml;nger, viu viu j&uuml;nger, als er isch. Uf all F&auml;u, we f&uuml;fzgi w&auml;rde bed&uuml;tet, W&auml;di, dass me so frei u so zw&auml;g u so locker u so ufgseut isch wie du, s&ouml;vu im Saft u s&ouml;vu unabh&auml;ngig, dass me eifach druflos macht, was eim gfaut &ndash; de fr&ouml;ii mi druf, 50gi z w&auml;rde. B&auml;nz Friedli  Tonight &amp; Only Abafahra  Vom Profi-Eishockeyspieler zum leidenschaftlichen Musiker. Fr&uuml;her noch Verteidiger beim EHC Arosa, ist der B&uuml;ndner W&auml;di Gysi heute kein Spitzensportler mehr, sondern vielmehr Gitarrist, S&auml;nger und Kopf der Berner Band Tonight &amp; Only. Mit &bdquo;Abafahra&ldquo; legen sie nun schon ihr 4. Album vor, dessen gleichnamiger Titelsong von DRS 3 bereits zum Sommerhit 09 erkoren wurde. Es ist ein vertrautes Gef&uuml;hl, m&uuml;helos in ihre Musik eintauchen zu k&ouml;nnen. Als h&auml;tte man ihre Songs bereits schon mal geh&ouml;rt. Dabei klingen sie aber absolut frisch und lebendig. Tonight &amp; Only haben ihre vierte CD nicht von ungef&auml;hr "Abafahra" getauft. Man schaltet einen Gang zur&uuml;ck, h&ouml;rt zu, fliesst mit und geniesst. Diese Platte ist der perfekte Pop-Chill-Out f&uuml;r wache K&ouml;pfe. Kaum finden Tonight &amp; Only an irgendwelchen Sounds oder Stilen gefallen, wird es seit jeher in ihre Musik eingebaut. Hier fegt mal Manu Chao &uuml;ber die B&uuml;hne, schaut Nino Rota um die Ecke, winken Patent Ochsner vom Balkon, h&auml;lt Ray Davies die Gitarre oder wippt Tom Waits im Takt mit. Tonight &amp; Only sind offen f&uuml;r alles und jeden und schaffen daraus ihr ureigenes und unverkennbares Sounduniversum. Beseelte, handgemachte und charmante Popmusik, kein &uuml;berkonfektionierter Sound. Auf ihrer neusten CD "Abafahra" ist dies mehr denn je der Fall. Auch wenn der Titelsong - Ironie des Gassenhauer-Schicksals - als Single einen veritablen Sommerhit abgegeben hat. &Uuml;ber die H&auml;lfte der Songs werden vom Gitarristen W&auml;di Gysi in Dialekt gesungen. Auf B&uuml;ndnerdeutsch, warm und breit, mit Texten weit &uuml;ber dem Durchschnitt. Oft skurril, witzig und lakonisch, immer z&auml;rtlich und ber&uuml;hrend. Dazu gibt es ein in herrlichem Fran&ccedil;ais f&eacute;deral gehaltenes Chanson, ein zu Herzen gehender italienischer Walzer und drei vom Perkussionisten Michael Morris in samtenem Englisch gesungene Songs. Eine herrlich farbige Lieder-Palette, von Tonight &amp; Only mit den n&ouml;tigen Blau- und Graut&ouml;nen kontrastreich gemischt. Irene Schmidlin am Akkordeon und Brigitt Rieder am Cello setzen dabei neben Gysi und Morris die instrumentalen Akzente, getragen von Annatina Escher am Kontrabass und Fredi Fl&uuml;kiger am Schlagzeug. Diese Band weiss, dass weggelassene T&ouml;ne wunderbar klingen k&ouml;nnen. Sie versteht es aber auch, genau soviel auf&rsquo;s Gaspedal zu dr&uuml;cken, so dass diese musikalische Fahrt immer spannend bleibt. Denn auch wenn geh&ouml;rig &bdquo;Runtergefahren&ldquo; wird, zum Stillstand kommen Tonight &amp; Only auf "Abafahra" nie.  W&auml;di Gysi: Vom Spitzensportler zum leidenschaftlichen Musiker Zum ersten mal nach Bern kam der sympathische B&uuml;ndner W&auml;di Gysi als Verteidiger des damals noch Nati-A Eishockey-Clubs EHC Arosa. Sein grosses musikalisches Interesse brachten ihm die ersten Kontakte zur Berner Musikszene. Davon so inspiriert, kehrte Gysi dem Spitzensport den R&uuml;cken zu und beschloss sich fortan nur noch der Musik zu widmen. Mit seinem engen Freund und Musiker, dem britischen Percussionisten und S&auml;nger Michael Morris gr&uuml;ndete er im Jahre 2001 das Duo Tonight &amp; Only. Schon das erste Album &bdquo;Beach of Blue&ldquo;, ein ruhiges, gem&auml;chlich groovendes wie auch swingendes Album, in dem angloamerikanischer Pop mit Latin und vereinzelten arabischen Elementen vermischt werden, sorgte f&uuml;r Aufsehen und Aufh&ouml;ren. Es folgte das zweite Album &bdquo;Zoobaloo&ldquo;, ein weitl&auml;ufig und weltgewanntes Werk mit musikalischer Unterst&uuml;tzung von B&uuml;ne Huber, dem Kontrabassisten Mich Gerber und weiteren Freunden. Mittlerweile vom Duo zum Sextett erweitert, haben Tonight &amp; Only im Jahre 2007 wohl das bisher bekannteste Album &bdquo;Picking up the pieces&ldquo; ver&ouml;ffentlicht. Eine wunderbare, in sich geschlossene Platte, voll mitreissendem Charme und unverkrampfter stilvielfalt, auf der sie von den G&auml;sten, B&uuml;ne Huber und Mich Gerber erneut musikalisch unterst&uuml;tzt wurden. Nun wird mit &bdquo;Abafahra&ldquo; das bereits vierte Album von Tonight &amp; Only ver&ouml;ffentlicht. Ein Album, dessen gleichnamiger Titel-Song diesen Sommer von DRS 3 sogar zum Sommer-Hit erkoren wurde. Nebst der musikalischen Leitung von Tonight &amp; Only komponierte W&auml;di Gysi schon einige Male f&uuml;r verschiedenste Filme und gewann 2007 den Berner Filmmusikpreis f&uuml;r seine Musik zum Film &bdquo;Zu Fuss nach Santiago de Compostela&ldquo; von Bruno Moll. Der charmante B&uuml;ndner Dialekt trifft auf die Gem&auml;chlichkeit Berns - und das Resultat heisst: Abafahra. Interview mit W&auml;di Gysi von &sbquo;Tonight &amp; Only&rsquo;  Ein B&uuml;ndner in Bern: W&auml;di Gysi ist der Kopf hinter "Tonight &amp; Only" und als solcher Kult. Wir trafen ihn zum Interview, um &uuml;ber den Hausmann B&auml;nz Friedli zu sprechen - sowie &uuml;ber das neue Album "Abafahra" von Tonight &amp; Only. Das Album "Abafahra" ist im Kasten. Bist du froh? W&auml;di Gysi: Ich habe wahrscheinlich in meinem ganzen Leben noch nie so viel gearbeitet wie in den Monaten zwischen Mai und Oktober. Alles in allem habe ich etwa 30 St&uuml;cke komponiert. Einerseits f&uuml;rs neue Album und andererseits f&uuml;r Filmmusik. Der Song "Abafahra" war urspr&uuml;nglich f&uuml;r den Abspann eines Dok-Films &uuml;ber die Juniorinnen des FC Bethlehem gedacht. Huere h&auml;rzig. Das St&uuml;ck passte dort aber im Endeffekt nicht mehr hin. Tonight &amp; Only: Ist das deine Band? Oder haben da alle involvierten Musiker einen gleich grossen Einfluss? Das ist schon in erster Linie meine Geschichte. Tonight &amp; Only war ja urspr&uuml;nglich ein Duo, bestehend aus Michael Morris und mir. Wir haben am Anfang zusammen gejammt &ndash; und irgendwann waren wir der Meinung, dass wir noch mehr Instrumente ben&ouml;tigen. Die Songs sind auf meinem Mist gewachsen. Abgesehen von den Texten. Die englischen Texte schreibt Michael &ndash; mit Ausnahme von "Alaidahai" vom letzten Album, dort habe ich meinen Wunsch, Dinge zu vermischen, verwirklicht. So wie das bei Seeed der Fall ist, die Deutsch und Englisch mixen. Eure Musik lebt von multikulturellen Elementen. Sind die das Fundament von Tonight &amp; Only? Ich glaube, das ist die Art von Musik, die ich am liebsten habe. Von Anfang an haben mich andere Musikkulturen interessiert. Auf unserem ersten Album gibts einen Song, ich weiss nicht mehr wie der heisst, der arabisch angehaucht ist. Daf&uuml;r habe ich f&uuml;nf arabische Frauen gefragt, was sie machen w&uuml;rden, wenn sie nur noch einen Monat zu leben h&auml;tten. Eine meinte, dass sie ein Buch schreiben w&uuml;rde. Das hat sie vor der Plattentaufe sogar getan. Heute ist sie Professorin f&uuml;r Islamistik in Z&uuml;rich. Da habe ich gemerkt, dass mich andere Kulturen interessieren. Ich suche Musik, die mich ber&uuml;hrt. Dazu passt ein &auml;lteres Zitat von dir: "Musik soll emotional ber&uuml;hren und Menschen gl&uuml;cklich machen." Sind das deine Erwartungen an Musik?(&uuml;berlegt lange) Darf man &uuml;berhaupt Erwartungen an die Musik haben? Kann man das &uuml;berhaupt? Ich glaube, Musik ist ein Geschenk. Morgens brauche ich beispielsweise immer ruhige Musik &ndash; die von Bright Eyes zum Beispiel. Andere Leute halten das fast nicht aus. Musik kann einen durch verschiedene Stimmungen begleiten. Ich weiss, dass mich Musik gl&uuml;cklich macht. Das ist auch das Problem von Musikern. Ich bin s&uuml;chtig nach kleinen Momenten, wie etwa dem "Gl&ouml;ggli" im Song "Lieslig". Warst du schon immer s&uuml;chtig? Das war schon ganz am Anfang so bei mir, als ich beispielsweise noch Free-Jazz machte. Wir haben unglaubliche Sachen ausprobiert. Auf ein St&uuml;ck, das wir so schnell wie m&ouml;glich gespielt haben, haben wir anschliessend eines so langsam wie m&ouml;glich gespielt. Das Konzept funktionierte &ndash; bis wir auf Musiker stiessen, die das noch besser beherrschten als wir. In &Ouml;sterreich schrieben sie &uuml;ber mich: "W&auml;di Gysi spielt das ultimative Lied der Energie." So ein Quatsch. Aber das war genau in dieser Zeit. Du warst fr&uuml;her auch ein Eishockeyspieler. Wenn du zur&uuml;ckblickst: Welche der beiden Welten hat sich st&auml;rker ver&auml;ndert? Die Hockey- oder die Musikwelt? Ich glaube die Hockey-Welt. Zumindest kenne ich die nicht mehr so gut. Ein heutiger NLB-Club h&auml;tte damals wohl locker in der NLA mithalten k&ouml;nnen. Das Spiel ist viel schneller geworden, es geht um mehr Geld. Aber auch die Musik hat sich ver&auml;ndert. Wahrscheinlich kann man das gar nicht vergleichen. In der Musik kam die Elektronik dazu, die Studiotechnik. Es hat heutzutage weniger Pers&ouml;nlichkeiten unterwegs in der Musik &ndash; ohne jemandem ans Bein pinkeln zu wollen. Wie wichtig sind dir deine Texte? Texte sind mir schon sehr wichtig. Aber gleichzeitig m&ouml;chte ich sie auch nicht zu ernst nehmen. Ich schaue beispielsweise jeden Tag auf eine Busstation. Die hat kein Dach &ndash; und da kam mir dieses Bild in den Sinn, wie man dort bei Regen steht und nass wird. Wie das im Song "Galgaf&auml;ld" der Fall ist. Ich gehe bei Texten und Musik stark von Bildern aus. Du machst nicht nur selber Musik, sondern bist auch als Produzent t&auml;tig. K&uuml;rzlich hast du das H&ouml;ralbum von B&auml;nz Friedli produziert. Erkennst du dich in seinen Kolumnen wieder? Das ist schon eine andere Welt. Ich bin zwar auch Hausmann, bin aber der Meinung, dass B&auml;nz untersch&auml;tzt wird. Er ist ein unglaublich tiefgr&uuml;ndiger Mensch, der immer noch in die Musikkritiker-Ecke gedr&auml;ngt wird, in die er eigentlich gar nicht mehr geh&ouml;rt. Wir gehen ab und zu zusammen an Eishockey-Spiele. Er ist Langnau-Fan, ich unterst&uuml;tze den SC Bern. Aber eigentlich nur, weil ich nicht die selbe Mannschaft unterst&uuml;tzen will wie B&auml;nz &ndash; um ihn &auml;rgern zu k&ouml;nnen. Euch verbindet also eine Freundschaft? Auf jeden Fall. Und B&auml;nz hat &uuml;brigens auch den Text vom italienisch-sprachigen Song auf dem neuen Album von Tonight &amp; Only geschrieben. Die Zusammenarbeit war l&auml;ssig. Er hat mir ein MP3-File geschickt, wie man den Text aussprechen soll. Und dann eines, wie man es singen m&uuml;sste. Ich bin &uuml;berzeugt, dass B&auml;nz untersch&auml;tzt wird. Er musste als Journalist oft unten durch, weil er mit vielen Bands hart ins Gericht gezogen ist. Silvan Gertsch, students.ch</span></span></p>]]></description>
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            <title>BERNER FILMMUSIKPREIS</title>
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            <description><![CDATA[<p><span style="font-family: book antiqua,palatino,serif;"><span style="font-size: medium;">W&auml;di Gysi erh&auml;lt den BERNER FILMMUSIKPREIS 2007!!!! Die Preisverleihung findet am 24. Oktober 2007 in der Dampzentrale Bern statt.</span></span></p>]]></description>
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            <pubDate>Sat, 06 Oct 2007 00:00:00 -0700</pubDate>
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            <title>5 Fragen an W&Atilde;&curren;di Gysi</title>
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            <description><![CDATA[<p><span style="font-family: book antiqua,palatino,serif;"><span style="font-size: medium;">Zieht es Sie deshalb musikalisch in den S&uuml;den, weil sich hier der Winter wieder zur&uuml;ck meldet? Endlich mal richtig Sommer. Ja, das w&auml;rs. Ich schaue jeden Tag den Umschlag unserer neuen CD 'Picking up the pieces' an als sei er ein Ferienkatalog. Dann sage ich mir jeweils: Gysi, jetzt musst du wieder mal Pause machen und dir so richtig Zeit nehmen zum Gitarre spielen. Als Bergler zieht es einen immer ans Meer aber sobald ich dort bin, will ich wieder zur&uuml;ck. Wie kommt es, dass Ihnen bei der Reise ans Meer gleich eine ganze Reihe bekannter Berner Musiker folgt? B&uuml;ne Huber ist ein guter Freund, mit dem ich einen steten Austausch pflege. Mich Gerber ist ein alter Kollege. Ich habe immer gewusst, dass ich Mich als Bassisten will, der kann n&auml;mlich sogar Pausen spielen. Und Andi Hug ist einfach super. Ich bewege mich da sozusagen in der Weltklasse. Auf &laquo;Picking up the Pieces&raquo;, dem aktuellen Album ihres Duos Tonight &amp; Only, mischen Sie munter Sprachen und Musikstile. An welchen roten Faden haben Sie sich bei der Produktion gehalten? Die CD heisst ja deshalb so, weil es eben keinen roten Faden im eigentlichen Sinn gibt, sondern aus vielen St&uuml;cken besteht, die wir nun zusammengew&uuml;rfelt haben. Ich mag so viele verschiedene Musikstile und kann mich nicht auf einen einzelnen festlegen. Wenn es unbedingt ein Etikett sein muss, dann vielleicht Singer-Songwriter World Pop. Angefangen hatte alles mit einem Haufen Skizzen. Dann ging ich zusammen mit Michael Morris, der zweiten H&auml;lfte von Tonight &amp; Only, nach Vals in ein H&ouml;hentrainigslager. Das hat uns sehr gut getan. Dort zeigten die Songs allm&auml;hlich ihr Gesicht. Auf dem neuen Album stellen Sie ihre Mundart-Liedermacherqualit&auml;ten unter Beweis. Tritt W&auml;di Gysi auf die alten Tage hin in die Fusstapfen von Linard Bardill und Walter Lietha? Wer weiss, schliesslich war Walter Lietha mein erster Gitarrenlehrer. Eine aufw&auml;ndige Angelegenheit war das. Eine Stunde mit dem Zug von Arosa nach Chur, Dreiviertelstunden Unterricht und wieder eine Stunde zur&uuml;ck. Dank Lietha habe ich auch das Flair f&uuml;r s&uuml;damerikanische Kl&auml;nge entwickelt. Gesanglich reizt mich heute speziell die franz&ouml;sische und italienische Sprache, da f&uuml;hle ich mich richtig wohl. Fr&uuml;her durfte ich h&ouml;chstens im Hintergrund mitsinge, nun taste mich an den Sologesang heran. Besonders l&auml;ssig finde ich es mit Michael Morris im Duett zu singen. Der EHC Arosa hat sich unl&auml;ngst haarscharf den Verbleib in der 1. Liga gesichert. Als ehemaliger St&uuml;rmer des Eishockeyclubs: Bewegt sie das Schicksal des B&uuml;ndner Traditionsvereins heute noch? Ich muss ehrlich sagen: Nein, inzwischen bewegt mich das nicht mehr. Spannend finde ich hingegen &ndash; und das beobachte ich durchaus mit Interesse &ndash; was aus den S&ouml;hnen meiner damaligen Mannschaftskollegen geworden ist. Der Klotener St&uuml;rmer Sven Lindemann zum Beispiel. Der tr&auml;gt die Leibchennummer 55, der Jahrgang seines Vaters Guido. Und der spielt mit der genau gleichen Schlitzohrigkeit wie damals sein Vater. Verr&uuml;ckt.</span></span></p>]]></description>
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            <pubDate>Wed, 16 May 2007 00:00:00 -0700</pubDate>
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            <title>5 Fragen an W&Atilde;&curren;di Gysi</title>
            <link>http://waedigysi.ch/news.html#3</link>
            <description><![CDATA[<p><span style="font-family: book antiqua,palatino,serif;"><span style="font-size: medium;">Ihr k&uuml;nstlerischer Werdegang ist nicht ganz gew&ouml;hnlich: Wie wird man vom Eishockeyspieler beim EHC Arosa zum Gitarristen, der improvisierte Musik spielt? Mittlerweile mache ich ja beides nicht mehr. Nun, mein fr&uuml;heres Leben war ziemlich gespalten: Tags&uuml;ber war ich beim Eishockey-Training, nachts spielte ich Gitarre. Mit der Zeit jedoch zog es mich mehr zur Musik hin &ndash; es schien mir zu einfach, ein Goal zu schiessen und dann eine Woche davon zu leben. Als Sie sich von der improvisierten Musik abwendeten, begr&uuml;ndeten Sie dies damit, dass Sie n&auml;her bei den Leuten musizieren wollten. Was genau hiess das f&uuml;r Sie? Improvisierte Musik hat etwas sehr Introvertiertes. Und im Grunde bin ich eine Rampensau: Ich merkte, dass ich ich die Musik nicht neu erfinden wollte, sondern den Leuten ganz einfach eine Freude machen m&ouml;chte, sie unterhalten; dies kann man nicht, wenn man sie vor musikalische R&auml;tsel stellt. Ist Ihnen das gelungen? Ich denke schon; bei einem bestimmten Lied singt das Publikum sogar regelm&auml;ssig mit. Wir spielen auch mit Unterhaltungselementen: Mein Partner Michael Morris, ein &uuml;beraus h&ouml;flicher Engl&auml;nder, &uuml;bernimmt oft den Part des Pr&auml;sentators. Wir haben auch immer eine fiktive Band mit dabei, f&uuml;nf Leute, mit denen wir beispielsweise ans Weihnachtsessen gehen etc. Dieser Scherz ist eigentlich gar nicht so weit hergeholt. Da ich viel Live-Sampling mache, klingen wir oft wie eine grosse Band. Sie nennen Ihre Musik World Pop. Welche musikalischen Welten verbinden Sie? Wir haben Britpop-Elemente sowie arabische und lateinamerikanische Einfl&uuml;sse, bedingt auch durch die Instrumentierung: Michael spielt h&auml;ufig auf dem Cajon. Ich mag authentische Folklore, auch wenn wir nat&uuml;rlich niemals dieselbe Stringenz erreichen wie jemand, der aus der entsprechenden Kultur kommt. Aber ich finde, man darf sich fremde Musik aneignen, wenn man sie mag. Spielt Improvisation noch eine Rolle bei Tonight &amp; Only? Nat&uuml;rlich entstehen die Kompositionen daraus, und auf der B&uuml;hne improvisieren wir schon mal &uuml;ber eine bestimmte Struktur. V&ouml;llig frei improvisieren wir aber nur, wenn wir ganz komisch drauf sind. (reg)</span></span></p>]]></description>
            <guid>http://waedigysi.ch/news.html#3</guid>
            <pubDate>Mon, 14 May 2007 00:00:00 -0700</pubDate>
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